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„Hm, ich verſtehe,“ ſagte Fink,„Ihr ſeid genaue Leute geworden.“
„So iſt es,“ ſagte Anton,„wenn ich den gelben Sand im Walde in Säcke füllen und als Weizen verkaufen könnte, ich müßte viele Säcke verkaufen, um in unſere Caſſe einen kleinen ſicheren Beſtand zu bringen.“
„Da du dich hier als Caſſenführer eingedrängt haſt, konnte ich mir denken, daß die Caſſe leer ſein würde,“ ſagte Fink trocken.
„Ja,“ erwiederte Anton,„meine Haupteaſſe iſt ein alter Toilettenkaſten, und ich verſichere dich, es würde mehr hin⸗ eingehen, als darin iſt. Ich fühle jetzt manchmal einen un⸗ beſiegbaren Neid gegen Herrn Purzel und ſeine K Kreide im Comtoir. Wenn ich nur einmal das Glück hätte, eine Reihe grauleinener Beutel zu erblicken, an Banknoten und an eine Mappe mit Actien wage ich gar nicht zu denken.“
Fink pfiff einen Marſch.„Du armer Junge,“ ſagte er. „Es ſind aber doch große Güter und eine geordnete Wirth⸗ ſchaft, ſie müſſen entweder bringen oder koſten, wovon lebt Ihr denn?“
„Das,“ ſagte Anton,„iſt ein Geheimniß der Frauen, das ich kaum verrathen darf. Unſere Pferde kauen Dia⸗ manten.“
Fink zuckte mit den Achſeln.„Aber wie iſt es möglich, daß die Rothſattel ſo weit gekommen ſind?“
Mit Schonung ſchilderte Anton den Verfall des Frei⸗ hetrn. Dann ſprach er mit Begeiſterung von den Frauen, von der würdigen Reſignation der Baronin, der geſunden Kraft Lenorens.
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