dir. Ich habe mich auch mit meinem Vater auseinanderge⸗ ſetzt, es iſt nicht ohne heiße Kämpfe und darauf folgende Kälte abgegangen. Und jetzt wiederhole ich dir den alten Antrag: komm mit mir. An die See, nach England, über das Waſſer, je nachdem. Wir wollen uns zuſammenſetzen und überlegen, was wir anfangen. Wir ſind jetzt beide frei, und die Welt ſteht uns offen.“
Anton ſchlang den Arm um den Hals des Freundes. „Mein lieber⸗Fritz,“ rief er,„nimm an, daß alles Herzliche geſagt ſei, was ich bei deinem edelmüthigen Antrag fühle. Aber du ſtehſt, ich habe vorläufig hier Verpflichtungen.“ „Nach dem, was du mir ſo eben officiell mitgetheilt haſt, ſchließe ich, daß ſie nicht ewig dauern werden,“ entgegnete Fink. „Das iſt wahr, aber wir ſtehn doch nicht gleich. Sieh',“ ſagte Anton, die Hand ausſtreckend,„ſo reizlos dieſe Land⸗ ſchaft iſt, und ſo unangenehm ein großer Theil der Menſchen, welche hier leben, ſo ſehe ich ſie doch mit andern Augen an, als du. Du biſt viel mehr Weltbürger, als ich, du wirſt kein großes Intereſſe haben an dem Leben des Staates, von welchem dieſe Fläche und dein Freund Theile, wenn auch kleine ſind.“ „Nein,“ ſagte Fink, verwundert auf Anton blickend, „ein großes Intereſſe habe ich nicht, und was ich jetzt von der Wirthſchaft hier bei Euch höre und ſehe, das macht mir den Staat, als deſſen Bruchtheil'du ſo viel Selbſtgefühl em⸗ pfindeſt, durchaus nicht reſpectabel.“
nicht gezwungen wird, ſoll gerade jetzt nicht das Land ver⸗ laſſen.“ 3 „Was höre ich?“ rief Fink verwundert.
„Ich aber denke anders,“ unterbrach ihn Anton.„Wer


