Teil eines Werkes 
3. Bd. (1855)
Entstehung
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landcompagnie in die Luft zu ſprengen. Natürlich flog ich mit in die Luft. Für einige Tauſend Dollar erkaufte ich ein halbes Dutzend Federn und ließ die Blätter von Newyork und mehrere andere unaufhörlich mit haarſträubenden Be⸗ richten über die Nichtswürdigkeit der Geſellſchaft anfüllen. Aus jeder Tonart ließ ich gegen mich und meine Leute kla⸗ gen und fluchen. Die Sache machte Aufſehn. Bruder Jona⸗ than wurde aufmerkſam, alle unſere Nebenbuhler und Con⸗ currenten ſtießen in mein Horn. Und ich hatte das Ver⸗ gnügen, mich ſelbſt und meine Geſellſchaft als blutdürſtige Schwindler und Schinder täglich in einemeutzend Blätter portraitirt zu ſehn. Alles für mein ſchweres Geld. Es war eine tolle Hetzjagd. Nach vier Wochen war die Weſt⸗ landcompagnie ſo herunter, daß kein Hund ein Stück Brod von ihr genommen hätte. Da kamen meine Mitdirecto⸗ ren von ſelbſt zu mir und boten mir an, mich auszu⸗ zahlen und von ihrer Geſellſchaft zu befreien. Du kannſt denken, wie froh ich war. Uebrigens habe ich die Freiheit theuer erkauft und habe, nebenbei bemerkt, dort drüben das Renommée hinterlaſſen, der leibhaftige Teufel zu ſein. Bah! es thut nichts, bin ich doch frei! Und jetzt habe ich dich aufgeſucht aus zwei Gründen: erſtens, um dich wieder zu ſehn und mit dir zu plaudern, und zweitens, um mit dir Ei⸗ niges von meiner Zukunft ernſthaft zu beſprechen. Und, grade herausgeſagt, ich wünſche dich dafür zu werben. Du haſt mir gefehlt die ganze Zeit. Ich weiß nicht, was ich in dir finde, denn im Grunde biſt du ein trockner Burſch, und widerſpenſtiger, als mir manchmal recht iſt. Aber trotz alle⸗ dem empfand ich in der Fremde eine gewiſſe Sehnſucht nach