Teil eines Werkes 
3. Bd. (1855)
Entstehung
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Freiherrn in Verbindung gekommen. Fink lächelte.Ich ge⸗ ſtehe dir, daß ſie an mir vorübergegangen wären, wenn nicht mein Gemüth ſehr empfänglich für die Eindrücke von dort geweſen wäre. Doch darf ich mit Recht ſagen, daß ich durch Zufall in die Lage gekommen bin, ein großes Vertraun zu erhalten. In einer Zeit, wo der Freiherr in ſchwieriger Lage war, wurde ich von ſeinen Angehörigen für den Mann ange⸗ ſehn, der wenigſtens den guten Willen hatte, ihnen zu nützen. Sie ſprachen gegen mich den Wunſch aus, ich möchte eine Zeit lang für ihr Intereſſe thätig ſein. Als ich ihren Vor⸗ ſchlag annahm, iſt es erſt nach einem innern Kampfe geſche⸗ hen, den ich ſelbſt dir zu enthüllen kein Recht habe.

Das Alles iſt recht ſchön, entgegnete Fink,aber wenn der Kaufmann ſich ein Feuergewehr und einen Säbel kauft,

ſo muß er doch wiſſen, weßhalb er dieſe Ausgaben macht. Was willſt du

Und deßhalb verzeihe mir die runde Frage: hier? 1 Hier bleiben, ſo lange ich das Gefühl habe, daß ich hier nöthig bin, und mir dann einen Platz in einem Com⸗ toir ſuchen, erwiederte Anton. Bei unſerm alten Prinzipal Oder wo anders. Teufel! rief Fink,das ſieht nicht aus, wie ein ge⸗ rader Weg, und auch nicht wie ein offenes Geſtändniß; indeß muß man von dir in der erſten Stunde nicht zu viel verlan⸗ gen. Ich will ehrlicher gegen dich ſein. Ich ben frei gemacht. Und ich danke dir für deinen Brief und

frug Fink ſchnell.

den Rath, welchen deine Weisheit mir gegeben. Ich habe, wie du vorſchlugſt, die Zeitungspreſſe benutzt, um meine Weſt⸗

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habe mich dort drü⸗