— 435— weſenheit der Erben dort nöthig iſt.
einmal ein großes Zutrauen zu meiner Umſicht un kenntniß bekommen. Lies ſelbſt ſeinen Brief.“
Anton zögerte den Brief zu nehmen.„Lies, Anton,“ 1 ſagte Fink mit trübem Lächeln,„in meiner Familie ſchreiben Vater und Sohn einander keine Geheimniſſe.“ Ante ſah auf eine Stelle:„Die vortrefflichen Zeugniſſe, welche Herr Schröter mir über deinen praktiſchen Sinn und deinen. Scharfblick im Geſchäft eingeſendet hat, veranlaſſen mich, dich zu erſuchen, daß du ſelbſt hinübergehſt. Ich würde dir in dieſem Fall Herrn Weſtlock aus unſerem Geſchäft zur Hilfe mitgeben.“
Anton legte den Brief ſchwei Fink frug:„Was ſagſt du zu dem Lob, welches mir der Prinzipal ſo freigebig ertheilt? Wie du weißt, habe ich. einigen Grund, zu glauben, daß ich nicht in ſeiner Gunſt ſtehe.“
gend auf den Tiſch, und
„Und doch halte ich das Lob für für richtig,“ erwiederte Anton.
„Gleichviel aus welchen Gründen es gegeben iſt,“ er⸗ wiederte Fink,„es entſcheidet mein Schickſal. Ich werde jetzt, was ich mir lange gewünſcht habe, Grundbeſitzer jenſeit des Waſſers.— Auch wir müſſen uns trennen, lieber Anton,“ fuhr er fort und hielt dem Freunde die Hand hin,„ich habe nicht geglaubt, daß das ſo ſchnell kommen würde. Doch wir ſehen uns wieder.“
„Vielleicht,“ ſagte des jungen Erben feſt.
gerecht und ſein Urtheil
Anton traurig und hielt „Jetzt aber geh zu Herr


