er ha das er Anrecht, zu erfahren, daß du uns verlaſſen
er weiß es bereits,“ ſagte Fink,„auch er hat einen
Brief meines Vaters erhalten.“ „Um ſo mehr wird er erwarten, daß du mit ihm
wuigſt. „Du haſt Recht, laß uns gehen!“
/ Anton eilte auf ſeinen Platz zurück, und Fink trat in das kleine Zimmer des Prinzipals hinter dem zweiten Comtoir. Der Kaufmann kam ihm ernſt entgegen und ſagte, nachdem er in würdiger Weiſe ſeine Theilnahme ausgedrückt hatte: „Es verſteht ſich, daß von dieſer Stunde an Ihr Verhältniß zu meinem Geſchäft gelöſt iſt; während der Tage, welche Sie
noch hier zubringen, bitte ich Sie, ſich als einen Gaſt meines
Hauſes zu betrachten, dem ich für ſeine Thätigkeit in meinem Intereſſe zu vielem Danke verpflichtet bin. Nehmen Sie
BVlatz, Herr von Fink, und laſſen Sie uns ruhig beſprechen, womit ich Ihnen etwa noch dienen kann.“
Fink ſagte vom Sopha aus mit ebenſo großer Artigkeit: „Die Beſtimmungen, welche mein Vater über meine Zukunft getroffen hat, ſtimmen ſo ſo ſehr mit dem zuſammen, was ich mir ſelbſt für meine künftige Thätigkeit gewünſcht habe, daß ich Ihnen darüber meinen Dank ausſprechen muß. Ihre Urtheile über mich ſind günſtiger geweſen, als ich es nach
Manchem, was vorgefallen iſt, erwartet habe. Waren Sie in der That zufrieden mit mir, ſo wird es mich freuen, wenn ich aus Ihrem Munde daſſelbe höre.“ Ith war es nicht ganz, Herr von Fink,“ erwiederte der Kaufmann mit Haltung,„Sie waren hier nicht an Ihrem
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