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Sie erklären, daß Sie ſelbſt anlegen wollen dieſe Fabrik, ſo geht der Actienverein auseinander an demſelben Tage.*.
„Sie wiſſen, daß ich das jetzt nicht kann,“ erwiederte der Ireiherr unwillig.
„Wenn Sie wollen, gnädiger Herr, ſo können Sie auch,“ entgegnete der Händler mit ehrerbietigem Lächeln.„Ich bin nicht der Mann, der Ihnen zuredet zu einer ſolchen Fabrik. Was haben Sie nöthig, Geld zu verdienen? Wenn Sie aber jetzt zu mir ſagen, Ehrenthal, ich will anlegen eine Fabrik, ſo ſteht Ihnen Capital zu Gebot, ſo viel Sie haben wollen. Ich ſelbſt habe eine Summe von ſieben⸗, von zehntauſend Thalern vorräthig, Sie können dieſe erhalten jeden Tag.— Und ich will Ihnen einen Vorſchlag thun. Ich ſchaffe Ihnen das Geld, welches Sie brauchen, zu billigen Zinſen. Für die Summe, die ich ſelbſt Ihnen gebe, laſſen Sie mir einen Antheil am Geſchäft bis zu dem Tage, wo Sie mir zurück⸗ zahlen mein Geld. Für das übrige Geld, das Sie brauchen, beſtellen Sie Hypothek auf Ihr Gut, bis Sie zurückzahlen in einigen Jahren die ganze Anleihe.“
Der Vorſchlag erſchien uneigennützig, ja freundſchaftlich, aber der Freiherr fühlte zu lebhaft die große Veränderung, welche ein ſolches Geſchäft in ſeinem ganzen Leben hervor⸗ bringen werde, er ſah mit banger Sorge und einem Miß⸗ trauen ſowohl gegen ſich ſelbſt, als gegen Ehrenthal in eine „Zukunft von Verwickelungen. Er verhielt ſich deßhalb ſehr kühl gegen Ehrenthals Antrag.„Ich danke Ihnen für das Zutrauen,“ ſagte er,„aber ich will nicht mit fremdem Gelde einrichten, was doch nur aus den Ueberſchüſſen der eigenen Einnahme mit Segen erbaut wird.“ 3
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