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bilden, welche eine ſolche Fabrik ganz in Ihrer Nähe bauen
will, ich bin aufgefordert worden, an dem Geſchäft Theil zu nehmen, und wollte doch erſt fragen, wie der Herr Baron es noch gedenken zu halten in dieſer Sache.“
Dem Freiherrn war die Nachricht ſehr unangenehm. Seit Jahren hatte er ſich mit dem Gedanken getragen, eine gleiche Fabrik auf ſeinem Grund und Boden zu errichten, er hatte eine Anzahl ähnlicher Unternehmungen beſucht, hatte ſich Anſchläge machen laſſen, mit Technikern verhandelt, ja er hatte ſchon den Platz bezeichnet, auf dem das Etabliſſement am wenigſten unſchön geweſen wäre. Er hatte dieſen Plan eine Zeit lang mit großem Eifer verfolgt, allmählig war er ihm weniger lockend erſchienen. Die Scheu eines vorſich⸗ tigen Mannes vor der neuen und noch unſichern Induſtrie, die Klagen einiger Bekannten über die Menge der Koſten und vor Allem über die Unruhe und vielen Inconvenienzen, die ein ſolches Unternehmen in das Leben eines Gutsbeſitzers und die Verwaltung ſeines Gutes bringe, das Alles hatte ihn bewogen, das Projeet liegen zu laſſen und für die näch⸗ ſten Jahre eine ruhige Anlage ſeines Capitals mit allerdings mäßigem Zinſengenuß vorzuziehen. Jetzt ſollte eine Anlage, wie er ſich doch für die Zukunft vorbehalten hatte, von
Andern ausgeführt werden; es war klar, daß ſein eigenes
Project dadurch zerſtört wurde.. Denn zwei gleiche Fabriken
in unmittelbarer Nähe mußten ſich zuverläſſig hindern.
Geärgert rief er:„Gerade jetzt, wo ich mir auf einige Jahre die Dispoſition über die Capitalien genommen habe.“
„Herr Baron,“ ſagte der Händler mit Herzlichkeit,„Sie
ſind ein reicher Mann und angeſehen in der Gegend. Wenn


