Teil eines Werkes 
1. Bd. (1855)
Entstehung
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die Arme übereinander ſchlagend.Und für die Ehre der Familie kann ich nichts thun. Wenn ich heirathe, wozu ich gar keine Luſt habe, ſo muß ich doch einen andern Namen annehmen, und es wird dem alten Ahn in der Rüſtung, der oben im Erkerzimmer hängt, ziemlich gleich ſein, wen ich zu meinem Herrn mache. Eine Rothſattel kann ich doch nicht bleiben.

Der Vater lachte und zog die Tochter an ſich.Wenn ich nur wüßte, woher mein Kind dieſe Ketzereien hat.

Sie iſt allmählig ſo geworden, ſagte die Mutter.

Das wird ſich geben, antwortete der Vater und küßte die Tochter herzlich auf die Stirn.Hier lies den Brief

des Prinzen, ich ſehe nach dem Pferde, dann eſſen wir zu⸗

ſammen im Freien.

Ich komme mit dir zu dem Kranken, ſagte Lenore.

Das Ordenszeichen, eine niedliche Erinnerung an einen gewaltigen Bund geiſtlicher Ritter, welche Länder erobert und ein eigenes Reich gegründet hatten, warf in die Seele des Freiherrn ein helles Licht, ſo gleichgiltig er ſich auch dagegen ſtellte. Die Glückwünſche ſeiner zahlreichen Be⸗ kannten thaten ihm wohl, und ſeine Selbſtachtung erhielt dadurch eine geheime Stütze, deren ſte manchmal bedurfte. So fand ihn nach Verlauf einer Woche auch Ehrenthal, der Händler, als er auf ſeinem Wege nach einem nah gelegenen Dorfe anhielt, nur um dem Freiherrn zu gratuliren. Er hatte bereits ſeine Abſchiedsverbeugung gemacht, als er noch einmal anhielt und die Worte hinwarf:Der gnädige Herr

hatten früher die Idee, eine Zuckerfabrik aus Rüben anzu⸗

legen. Ich höre, es iſt jetzt im Werk, eine Compagnie zu