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Freiheit nehme, zu exiſtiren. Er ſprach wenig, hatte aber die
Eigenſchaft, im Nachſatz das zurückzunehmen, was er im Vorderſatz behauptete; z. B.:„ich glaube faſt, daß dieſer Thee zu ſchwach iſt, aber freilich iſt ſtarker Thee ſehr unge⸗ ſund,“ und Aehnliches. Ferner war da Herr Pir, der
tyranniſche Führer des ſchwarzen Pinſels in dem Hausflur,
ein entſchloſſener Mann, welcher geneigt ſchien, alle menſch⸗ lichen Verhältniſſe wie Detailgeſchäfte zu betrachten: vielleicht reſpectabel, aber kleinlich. Als ein Stuhl im Zimmer fehlte, rückte er verächtlich einen kleinen Tiſch in die Nähe des Thee's, ſchwang ſich darauf und blieb den ganzen Abend rittlings darauf ſitzen. Ferner war da ein Herr Specht, welcher viel ſprach und ſtark in Behauptungen war, die von Jedermann beſtritten wurden. Er behauptete, China werde durch eine Conſtitution regiert, die von der engliſchen nur 3 wenig verſchieden ſei, und verfocht mit Leidenſchaft die An⸗ ſicht, daß Schneckenſuppe das Lieblingsgericht des ſeligen Kaiſers Napoleon geweſen ſei. Ferner war da ein ſchmäch⸗ tiger Herr Baumann mit kurz geſchorenem Haar und ſinni⸗ gem Weſen, welcher jeden Sonntag in die Kirche ging, allen Miſſionsvereinen Beiträge zahlte und, wie ſeine Collegen 5 ihm auf dem Kopf zuſagten, die Abſicht hatte, ſpäter einmal Miſſionär zu werden. Er ſchob das noch auf
aus einer gewiſſen kindlichen Gewöhnung an Deutſchland
und die Firma, zu deren Nutzen er gegenwärtig arbeitete. Anton bemerkte mit Freuden, daß im Ganzen ein artiger und rückſichtsvoller Ton unter den Herren herrſchte. Da er ermüdet war, empfahl er ſich in Kurzem, und weil er Nie⸗ mandem widerſprochen hatte und gegen Alle zuyorkommend


