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ben und ſeine Zeugniſſe geſchickt,“ antwortete der Freiherr..
„Er wird werden, wie ſein Herr Vater,“ rief Herr Ehrenthal aus,„ein Cavalier von erſter Qualität, und ein reicher Mann, der Herr Baron weiß zu ſorgen für ſeine Kinder.“ 1
„Ich erſpare nichts, lieber Ehrathale erwiederte der Baron nachläſſig..
„Was erſparen?“ rief der Händler mit Verachtung ge⸗ gen eine ſo plebeje Thätigkeit;„was ſollen Sie ſparen? wenn ich mir erlauben darf, das zu bemerken als ein Ge⸗ ſchäftsmann, der ſchon lange die Ehre hat, Sie zu kennen. Was brauchen Sie zu ſparen? Sie werden doch dereinſt, wenn der alte Ehrenthal nicht mehr ſein wird, auch ohne Sparen hinterlaſſen dem jungen Herrn das Gut, welches unter Brüdern werth iſt ein und ein halbes Hunderttauſend, und dem gnädigen Fräulein Tochter außerdem eine Aus⸗ ſteuer von— mas ſoll ich ſagen— von funfzigtauſend Thaler baar.“
„Sie irren,“ ſagte der Freiherr ernſt,„ich bin nicht ſo reich.“
„Nicht ſo reich?“ rief Herr Ehrenthal mit ſittlicher Entrüſtung gegen jeden Menſchenſohn(den Baron ausge⸗ nommen), der ſo etwas behaupten könnte.„Es hängt doch nur von Ihnen ab, jeden Augenblick ſo reich zu ſein. Wer ein Vermögen hat, wie der Herr Baron, der kann in zehn Jahren verdoppeln ſein Capital ohne Gefahr.— Warum wollen Sie nicht Pfandbrirft der Landſchaf auf Ihr Gut Rehmen?—


