Teil eines Werkes 
1. Bd. (1855)
Entstehung
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lich geweſen, Oscar. Sie ſchmiegte ſich an ſeinen Arm und ſah dankend zu ihm auf.

Geweſen? hug der Freiherr,ich denke, wir ſind's noch. Und ich ſehe nicht ein, weßhalb es nicht weiter ſo fortgehen ſoll.

Berufe es nicht, bat die Baronin.Mir iſt manch⸗ mal, als könnte ſo viel Sonnenſchein nicht ewig währen; ich möchte demüthig entbehren und faſten, um den Neid des Schickſals zu verſöhnen.

Nun, ſagte der Freiherr gutmüthig,das Schickſal läßt auch uns nicht ungezauſt. Die Donnerwetter fehlen uns nicht, aber dieſe kleine Hand erhebt ſich zur Be⸗

ſchwörung und ſie ziehen vorüber. Haſt du nicht Aerger

genug mit dem Haushalt, den Tollheiten der Kinder, und zuweilen mit deinem Tyrannen, daß du dir mehr er⸗ ſehnſt?. Du lieber Tyrann! rief die Baronin.Dir danke

ich dies Glück. Und wie fühle ich es. Nach ſtebzehn Jahren

bin ich immer uoch ſtolz darauf, einen ſo ſtattlichen Haus⸗ herrn zu haben, ein ſo ſchönes Schloß und ein ſo großes Gut, wo jeder Fußbreit des Bodens auch mir gehört. Als du mich, das arme Fräulein, mit meinen Fähnchen und dem Schmuckkäſtchen, das ich der Gnade der Herrſchaft verdanke, in dein Haus führteſt, da erſt lernte ich erkennen, welche Seligkeit es iſt, im eigenen Hauſe als Herrin zu regieren, und dem Willen keines Andern zu gehorchen, als dem des

geliebten Mannes.

Du haſt doch Vieles aufgegeben um meinetwillen,

ſagte der Freiherr.Qft habe ich gefürchtet, daß unſer