Teil eines Werkes 
1. Bd. (1855)
Entstehung
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Lage kommen werde, in der die Kinder eines Beamten oder eines Krämers ſind, in die unbequeme Lage, ſich durch eigene Anſtrengung eine mäßige Exiſtenz ſchaffen zu müſſen. Er hatte oft verſucht, von ſeinen Erträgen zurückzulegen, indeß die Gegenwart war dazu wirklich nicht geeignet; überall fing man an mit einer gewiſſen Reichlichkeit zu leben, mehr auf elegante Einrichtung und den zahlloſen kleinen Schmuck des Daſeins zu halten. Und was er in günſtigen Jahren etwa geſpart hatte, das war durch kleine Badereiſen, welche die zarte Geſundheit ſeiner Frau nach der Behauptung des Arztes nothwendig machte, immer wieder ausgegeben worden. Der Gedanke an die? Zukunft ſeiner Familie beſchäftigte den Fr 88 herrn auch heut, als er auf ſeinem Halbblut durch die große Kaſtanienallee dem Schloß zuſprengte. Es war eine ſehr kleine Wolke, welche unter dem Sonnenſchein ſeiner Seele dahinfuhr, ſie verſchwand im Nu, als er Gewänder vor ſich 13 flattern ſah und ſeine Gemahlin erkannte, welche mit de Tochter ihm entgegeneilte. Er ſprang vom Pferde, küͤßte ſein Lieblingskind auf die Stirn und ſagte vergnügt zu ſeie ner Frau:Wir haben vortreffliches Wetter zur Heuerndte, es wird nach Kräften eingefahren, der Amtmann behauptet⸗ wir hätten noch nie ſo viel Futter gemacht. 77 ‚Du haſt Glück, Oscar, ſagte die Baronin zartich zu ihm aufblickend. Wie immer ſeit ſtebzehn Jahren, ſeit ich dich heinige⸗ führt habe, antwortete der Gemahl mit einer eiigki. die vom Herzen kam. Heut ſind es ſiebzehn Jahr, dief die Baroni ſind verdangen, wie ein Suumerfa 9. Wir⸗ find ſehr

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