Teil eines Werkes 
3. Th. (1864)
Entstehung
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verſetzte Hummel,„ich war nur wohlthätig aus Rach⸗ ſucht.“

„Darauf will ich Ihnen eben ſo ehrlich ſagen,“ fuhr der Doctor fort,„daß es auch für mich eine ſchwere Stunde war, als Sie auf mein Zimmer traten. Ich wußte, wie drückend die Verpflichtung auf meinem Leben laſten würde, die Sie uns auferlegten. Ich ſah auf meinen armen Vater, und der Gedanke an ſein Unglück ſchloß mir den Mund. Ich für meinen Theil wäre lieber betteln gegangen, als daß ich von Ihnen Geld genommen hätte.“

„Nur weiter,“ rief Hummel.

„Was Sie für meinen Vater gethan, giebt Ihnen noch nicht das Recht, mich zu mißhandeln. Dieſes Ge⸗ ſpräch beſtärkt mich in der Ueberzeugung, die ich vom erſten Augenblick hatte, daß wir Alles aufbieten müſſen, Ihnen ſo ſchnell als möglich die erhaltene Summe zu⸗ rück zu zahlen. Sie haben den Poſten für meine Bücher geſtrichen, ich werde Sie doch verkaufen.“

„Unſinn,“ rief Hummel.

„Ich werde es thun, wie unbedeutend auch die Summe im Vergleich zu unſerer Schuld iſt; weil die Tyrannei, welche Sie über mich ausüben wollen, mir unerträglich zu werden droht. Ich wenigſtens will Ih⸗ nen nicht in dieſer Weiſe verpflichtet ſein.“

„Sie wollen es doch in einer andern Weiſe, die Ihnen mehr zuſagt.“

„Ja,“ verſetzte der Doctor,„da Sie das größte