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in den Wänden des Hauſes. Frau Hahn ging verſtört durch die Zimmer, vor dem Herde ſchrie Dorothee und rang die Hände. In den Stunden des Nachmittags eilte der Doctor wieder zu Bekannten und zu Geldleuten, aber während dieſer Woche eines allgemeinen Schreckens, wo Jeder dem Andern mißtraute, war das Geld ver⸗ ſchwunden, der Doctor fand nichts als Mitleid und Klagen über die furchtbare Zeit. Die Flucht des Buch⸗ halters machte auch zuverläſſige Freunde argwöhniſch gegen den Umfang der Verpflichtungen, welche vielleicht auf der Firma laſteten, ſelbſt auf das Haus war mit den größten Opfern keine ausreichende Summe zu er⸗ halten. Die Gefahr wurde mit jeder Stunde drohender, die Angſt größer. Gegen Abend kehrte der Doctor von dem letzten vergeblichen Gange in das Haus ſeiner El⸗ tern zurück, dem Vater hatte er ein heiteres Antlitz ge⸗ zeigt und tapfer getröſtet, aber in ſeinem Haupt häm⸗ merte unabläſſig der Gedanke, daß dieſes Unglück auch ihn vollends von der Geliebten ſcheide. Jetzt ſaß er müde und allein in der dunklen Wohnſtube und ſah nach den erleuchteten Fenſtern des Nachbars hinüber. Er wußte wohl, daß ein Freund ſeinem Vater in dieſer Noth nicht fehlen würde. Aber der Profeſſor war fern, auch war die Hilfe, welche dieſer zu leiſten vermochte, unzureichend, ſie kam im beſten Fall zu ſpät. Nur noch wenige Stunden, und die Entſcheidung trat ein. Was dazwiſchen lag, eine Zeit der Ruhe für Jedermann, wurde dem Vater eine unendliche Qual,


