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fuhr der Fürſt mit veränderter Stimme fort,„ich zweifle nicht, daß Sie nach mehrfacher Richtung verſtehen wer⸗ den, ſich den Beamten meines Hofes nützlich zu machen und dadurch Ihre eigne Zukunft wohl zu berathen.“
„Hohe Ehre,“ jammerte Knips, und zog ſein Taſchentuch.
„Was die verlorene Handſſchrift betrifft,“ fuhr der Fürſt fort,„ſo wird der Aufenthalt des Herrn Werner, wie ich fürchte, nur vorübergehend ſein. Ihnen würde die Aufgabe zufallen, die Nachforſchungen in unſerem Lande fortzuſetzen.“
Knips erhob ſein Haupt und ein Strahl von Freude fuhr über ſein verſtörtes Geſicht.
„Hat die Handſehrift in der That ſo großen Werth, wie die Herren Gelehrten meinen, ſo würde, im Fall nach der Abreiſe des Profeſſors noch etwas zu entdecken bliebe, für Sie bei uns grade die Thätigkeit gefunden ſein, welche Ihnen beſonders zuſagt.“
„Dieſe Ausſicht iſt die höchſte und gnädigſte, welche meinem Leben zu Theil werden kann,“ erwiderte Knips muthiger. 1
„Gut,“ ſagte der Fürſt,„verdienen Sie ſich jetzt dieſes Anrecht und verſuchen Sie zunächſt, was Ihre Geſchicklichkeit vermag.“ 3
„Ich werde mir Mühe geben, Ew. Hoheit zu die⸗ nen,“ verſetzte der Magiſter, die Augen auf den Boden geheftet.
Knips verließ das Kabinet. Der kleine Mann,


