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„In feierlichſter Weiſe.“
„Gut,“ ſagte der Fürſt und hielt mit einer Handbewegung den Strom ehrfurchtsvoller Betheurung in den Lippen des Magiſters zurück.
„Man hat mir gerühmt, Herr Magiſter, daß Sie beſonderes Glück haben, dergleichen Seltenheiten aufzu⸗ finden. Glück,“ wiederholte der Fürſt,„oder was daſſelbe iſt, Geſchick. Halten Sie im Ernſt für glaublich, daß die undeutlichen Spuren zu dem verlorenen Schatz führen?“
„Wer darf noch behaupten, daß ein ſolcher Fund unmöglich iſt?“ rief der Magiſter.„Ja wäre mir er⸗
laubt in tiefſter Ehrfurcht meine Anſicht auszuſprechen,
welche wie ein Freudenſchrei aus meinem Innern bricht, es iſt ſogar— ich darf nicht ſagen wahrſcheinlich— aber es iſt doch nicht unwahrſcheinlich, daß ein Zufall da⸗ rauf führt. Jedoch wenn ich I geſtatten darf, eine ehr⸗ furchtsvolle Erfahrung in Worte zu faſſen, welche viel⸗ leicht nur Aberglaube iſt, wenn ſich die Handſchrift findet, ſo findet ſie ſich nicht da, wo man ſie erwartet, ſon⸗ dern irgendwo anders. So oft mir bis jetzt in meinem beſcheidenen Daſein das Glück eines Fundes zu Theil geworden iſt— ich erwähne nur den italieniſchen Ho⸗ mer von 1488— ſo war dies immer gegen alles Ver⸗ muthen; und was Allerhöchſte Huld meine Geſchicklich⸗ keit nannte, das iſt, wenn ich das Geheimniß meines Glückes zu offenbaren mich unterfange, im letzten Grunde nichts als der Umſtand, daß ich häufig da ge⸗


