Teil eines Werkes 
2. Th. (1864)
Entstehung
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einer neuen Aera unſerer Kenntniß des betreffen⸗ den Römers von den Zungen aller Völker gefeiert werden.“

Der Fürſt hörte zufrieden dieſen Enthuſiasmus des Magiſters, der in der Begeiſterung ſeine demüthige Haltung vergaß und pathetiſch den Arm nach der Rich⸗ tung ausſtreckte, wo er die Strahlenkrone über dem Haupte des Fürſten ſchweben ſah.

„Dies Alles würde geſchehen, wenn man den Schatz fände,“ ſagte der Fürſt,„noch iſt er nicht ge⸗ funden.“

Knips ſank zuſammen.„Allerdings iſt der Ge⸗ danke vermeſſen, daß ein ſolches Glück einem Lebenden beſchieden ſei, dennoch wäre Frevel an der Möglichkeit zu zweifeln.“

„Dem Profeſſor Werner ſcheint viel an dem Funde gelegen,“ warf der Fürſt gleichgültig ein.

„Derſelbe müßte nicht ein Gelehrter von gediege⸗ nem Urtheil ſein, wenn er nicht die Wichtigkeit dieſes Gewinnſtes ebenſo tief empfände, als Höchſtdero aller⸗ unterthänigſter Diener und Knecht.“.

Der Fürſt unterbrach den Redenden.„Herr von Weidegg hat Ihnen den Antrag geſtellt in meinem Dienſt zu bleiben. Sie haben angenommen?“

„Mit den Gefühlen eines geretteten Menſchen,“ rief Knips,„welcher Dank und Segenswünſche in unbegrenz⸗

ter Verehrung zu Ew. Hoheit Füßen niederzulegen wagt.“

„Haben Sie ſich bereits verpflichtet?“

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