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doch, weil es die Gelegenheit giebt, den Gruß an mei⸗ nen lieben gnädigen Herrn ausgerichtet haben, es iſt ein dummer Kindergruß, aber er kommt aus gutem Herzen.“ Sie neſtelte an ihrer Taſche und brachte einen Brief hervor, der mit ſchönen Buchſtaben bemalt war. „Sehen Ew. Hoheit, ſo hübſch ſchreibt das Kind. Ach, aber ich darf den Brief nicht zeigen, denn Hoheit werden darin wieder eine Beſtätigung finden, daß die Menſchen immer egoiſtiſche Wünſche im Hintergrund haben, wenn ſie an ihren Fürſten denken. Der un⸗ glückliche Junge hat auch einen Wunſch.“
„Da haben wir's,“ ſagte der Fürſt.
Ilſe wies ihm den Brief, der Fürſt faßte gnädig das Papier mit ihr an und ſeine Hand lag auf der ihren.„Er iſt ſo unverſchämt, Ew. Hoheit um einen großen Lederball zum Ausblaſen zu bitten. Der Ball iſt bereits gekauft.“
Sie ſprang auf und trug einen rieſigen bunten Ball herzu.„Den ſchicke ich noch heut, und ich ſchreibe ihm dazu, daß es ſich gar nicht zieme, einen ſo großen Herrn um etwas anzubetteln. Er iſt ſchon neun Jahre, aber er iſt noch ſehr kindiſch. Ew. Hoheit müſſen ihm das zu Gute halten.“
Ergriffen von der unbefangenen Herzlichkeit ſagte der Fürſt:„Schreiben Sie ihm zugleich, daß ich ihm ſagen laſſe, er ſoll ſich den heiteren Sinn und das lo⸗ hale Gemüth ſeiner älteſten Schweſter durch die Gefah⸗ ren des Lebens retten. Auch ich fühle, wie ſehr Ihr We⸗


