Teil eines Werkes 
2. Th. (1864)
Entstehung
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oder mit einem Riegel zu. Es iſt freilich unſicher, ob

man etwas findet. Denn dergleichen Teufelswerk iſt ſchlau angebracht.“

Er winkte bedeutſam zu Gabriel, der geſpannt

auf ihn ſtarrte.

„Das iſt nur ein Gedanke von mir,“ ſagte der Prinz,„wenn aber ein Soldat in fremdem Quartier liegt, ſo ſieht er ſich nach einer Sicherheit um für die Zeit, wo ſeine Leute ſchlafen.“

„Ich verſtehe Alles,“ verſetzte Gabriel leiſe.

„Man muß Andern nicht unnöthige Angſt machen,“ fuhr der Prinz fort.„Aber in der Stille thut man ſeine Pflicht als braver Junge. Ich ſehe, das ſind Sie.“ Der Prinz erhob ſich von ſeiner Baumwurzel.„Können Sie mich einmal brauchen, oder hätten Sie mir etwas zu ſagen, was Niemand ſonſt zu wiſſen braucht, ich habe einen Burſchen, den mit dem großen Schnauzbart, einen guten ſtillen Menſchen, machen Sie ſeine Bekannt⸗ ſchaft. Im Uebrigen pflegen Sie ſich hier. Da lun⸗ gert ja bei Ihnen noch ein Lakai herum, iſt ein Gang zu thun, ſo kann der ihn abmachen. Es iſt gut für eine Herrſchaft, wenn in fremdem Hauſe immer ein zu⸗