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ich habe nichts dagegen, wenn Sie mit mir eine Aus⸗ nahme machen. Nehmen Sie an, wir ſäßen im Felde, an demſelben Feuer und tränken aus einer Feldflaſche. Sie haben Recht, es iſt hier nicht Alles ſo ſicher wie es ausſieht. Das nächtliche Rumoren im Schloſſe ge— fällt mir auch nicht. Sie haben davon gehört?“ Gabriel beſtätigte lebhaft.„In ſolchem altem Schloß,“ fuhr der Prinz behaglich fort,„ſind manche Thüren, die Wenige kennen, vielleicht auch Gänge in der Wand. Ob's Geiſter ſind oder etwas Anderes, wer weiß es. Das ſchleicht daher und kommt auf einmal hervor, wo man nicht dran denkt, und wenn man grade ſein Nachthemd angezogen hat, öffnet ſich eine geheime Thür, oder eine Diele des Fußbodens ſteigt in die Höhe, und eine ver⸗ dammte Erſcheinung ſchwebt herauf, räumt ab, was auf den Tiſchen iſt, und ehe man ſich beſinnt, iſt's wieder verſchwunden.“
„Wer's leidet, Hoheit,“ verſetzte Gabriel tapfer.
„Ja, wer ſich zur Wehr ſetzen könnte,“ lachte der Prinz,„es ſtreckt die Hand aus und man iſt unbeweg⸗ lich, es hält dem Schlafenden einen Schwamm vor die Naſe und er erwacht nicht.“
Gabriel horchte hoch auf.
„Die Leute erzählen, auch in Ihrem Pavillon ſoll's nicht geheuer ſein,“ fuhr der Prinz fort.„Es wäre doch gut, wenn ein ſicherer Mann einmal in der Stille Alles durchſuchte. Findet man einen Zugang, der nicht in Ordnung iſt, ſo ſperrt man ihn mit einer Schraube


