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ganz und gar nicht, ſie ſind von Ihnen gekauft und von meiner Tochter mit keinem Auge geſehen worden. Und ſie ſind heut früh zum Eigenthümer zurückgewandert.“
„Verzeihung,“ entgegnete Fritz,„wenn ich Sie ſelbſt als Zeugen gegen Ihre Worte in Anſpruch nehme, die Handſchuhe ſind geſtern als ein landesübliches Geſchenk an Fräulein Laura geſchickt worden, Sie ſelbſt haben dem Boten die Sendung abgenommen, und durch Ihre Worte die Annahme beſtätigt. Die Handſchuhe ſind alſo durch Ihre eigene Mitwirkung Eigenthum des Fräuleins geworden, und ich habe durchaus kein Anrecht darauf.“
„Kein Advocat kann einen Fall beſſer in's Licht ſetzen,“ entgegnete Herr Hummel mit Behagen.„Es iſt nur ein Uebelſtand dabei. Dieſe Handſchuhe waren un⸗ deutlich, denn ſie lagen in Papier und Blumen verſteckt, wie ein Froſch im Graſe. Hätten Sie mir die Hand⸗ ſchuhe offen und mit der Bitte, ſie meiner Tochter zu geben, in dies Comtoir gebracht, ſo würde ich Ihnen ſchon geſtern geſagt haben, was ich Ihnen jetzt ſage, daß ich Sie nämlich für einen ganz wackern jungen Mann halte, und daß ich nichts dawider habe, wenn Sie jeden Tag Pathe ſtehen, daß ich aber ſehr viel dawider habe, wenn Sie meiner Tochter irgend etwas von dem be⸗ weiſen, was man hier zu Lande Artigkeit nennt. Ich bin gegen Ihr Haus nicht artig, und ich will es nicht ſein. Und deshalb kann ich auch nicht zugeben, daß Sie gegen meine Leute artig ſind. Denn was dem Einen recht iſt, iſt dem Andern billig.“


