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den ſei. Und er hielt darauf einen luſtigen Vortrag über alles Mögliche, und als Alle lachten und Keiner mehr wußte wo er hinaus wollte, machte er eine kühne Wendung auf die Pathen, und brachte die Geſund⸗ heit dieſer Menſchenclaſſe aus, und insbeſondere die ſeiner Nachbarin. Für die Anweſenden war das gut ge⸗ nug, für Laura war es nur unleidlicher Hohn und Heuche⸗ lei. Und als ſie mit ihm anſtoßen mußte, ſah ſie ihn wie⸗ der ſo feindſelig an, daß er ſich ſchnell von ihr zurückzog.
Jetzt aber begann er ihr in ſeiner Weiſe Gleichgültigkeit zu zeigen, er ſprach laut mit ſeiner Nachbarin, er trank mehre Gläſer Wein. Laura rückte ihren Stuhl von ihm ab und dachte, er trinkt am Ende gar zu viel, er wurde ihr unheimlich, und jetzt wurde ſie ſtiller. Der Doctor aber achtete gar nicht mehr darauf, er ſchlug wieder an das Glas und hielt noch eine Rede, und die war ſo poſſirlich, daß die An⸗ weſenden dadurch in die glücklichſte Stimmung verſetzt wurden. Laura aber ſaß ſtarr wie ein Steinbild und ſah ihn nur manchmal verſtohlen von der Seite an. Darauf verließ der Doctor ganz ſeine Nachbarin, der Stuhl neben ihr ſtand leer, er hatte, um bildlich zu ſprechen, das baumwollene Taſchentuch darauf ge⸗ legt, ſie aber die kleinen Pelzhandſchuhe, daß der leere Stuhl unter ſeiner unſichtbaren Laſt recht unheimlich ausſah, und der Doctor ging hinter der Tafel herum und machte kleine Beſuche, und wo er anhielt, gab es Lachen und Anſtoßen der Gläſer. Und als er die Runde
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