Teil eines Werkes 
2. Th. (1864)
Entstehung
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einige Groſchen kauft, und wählte ein ſchwarz und rothes mit einem abſcheulichen Portrait, das grade zu ſeiner Stimmung paßte. Dieſen Erwerb ſenkte er in ſeine Taſche. Der Morgen des Tauftages brach an, in der Wohnung des Herrn Hummel klapperte das Plätteiſen, die Mutter that noch einige letzte Nadelſtiche, und Laura fuhr die Treppe geſchäftig auf und ab. Unterdeß wan⸗ delte Hummel zwiſchen Hausthür und Fabrik, jeden Ein⸗ tretenden beobachtend, Speihahn ſaß auf der Schwelle und knurrte, ſo oft ein fremder Fuß an die Hausthür rührte.„Beweiſe dich, Speihahn, wie du biſt,“ brummte Hummel vor ſeinen Hund tretend, nund fahre der Jung⸗ fer von drüben an den Rock; ſie traut ſich nicht herein, wenn du Wache hältſt.“ Und der rothe Hund antwor⸗ tete, indem er ſeinem eigenen Herrn boshaft die Zähne wies.„So iſt's recht,“ ſagte Hummel und ſetzte ſeinen Spaziergang fort. Endlich erſchien Dorchen in ihrer Hausthür und tänzelte, einen verhüllten Korb in der Hand, zur Treppe des Herrn Hummel. Speihahn er⸗ hob ſich grimmig, ſtieß ein heiſeres Geſtöhn aus und ſeine Haare ſträubten ſich.

„Rufen Sie den häßlichen Hund weg, Herr Hum⸗ mel,“ rief Dorchen ſchnippiſch,„ich habe einen Auftrag an Fräulein Laura.“

Hummel gab ſeinem Geſicht einen wohlwollenden Ausdruck und griff in die Taſche.„Die Frauen ſind in Arbeit, mein hübſches Kind,“ ſagte er, ein ſchweres