Zeit mit dem richtigen Namen zu nennen mir unter allen Umſtänden vorbehalte.“ Er dämpfte ſeine Stimme: „Es iſt bereits etwas Anonymes abgeladen und in den Garten geſchafft.“— Und ärgerlich über ſeine eigne Vorſicht fuhr er fort:„Glauben Sie mir, Gebriel, durch das viele Erzeugen von Kindern wird die Welt feig, die Menſchen werden ſo zuſammen gedrängt, daß die Freiheit aufhört, das Leben iſt eine Sclaverei vom erſten Kaſten, in den man gelegt wird, bis zum letzten. Ich ſtehe hier auf meinem eigenen Grund und Boden. Wenn ich an dieſer Stelle ein Loch graben will bis zum Mittelpunkt der Erde, kein Menſch darf mir's ver⸗ wehren. Und doch dürfen wir beide auf meinem freien Eigenthum nicht einmal mit gewöhnlicher Menſchenſtimme eine Meinung ausſprechen. Warum, es könnte gehört werden und fremden Ohren mißfallen. So weit ſind wir. Man iſt ein Knecht ſeiner Nachbarn. Und nun bedenken Sie, ich habe nur Einen gegenüber, auf der andern Seite ſchützt mich das Waſſer und die Fabrik, und ich muß doch die Wahrheit hinunterſchlucken, die ich wenigſtens zehn Fuß von meiner Grenze ausſprechen will. Wer nun gar von allen Seiten mit Nachbarn umgeben iſt, der führt ein erbärmliches Leben, er kann ſich nicht einmal in ſeinem eigenen Garten den Kopf abſchneiden, ohne daß die ganze Nachbarſchaft ein Ge⸗ ſchrei erhebt, weil ihr der Anblick nicht gefällt.“— Er deutete mit dem Daumen nach dem Nachbarhauſe und fuhr vertraulich fort:„Heut ſind wir verglichen worden,
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