Teil eines Werkes 
2. Th. (1864)
Entstehung
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er ſich einige Mal herzhaft räuſperte, um ſeiner freudi⸗ gen Beywegung Herr zu werden. G Nicht geringer war die Freude im Arbeitszimmer des Profeſſors. Dieſer ging das Buch haſtig vom An⸗ fang bis zum Ende durch.„Es iſt merkwürdig,“ ſagte ler dann vergnügt zu Ilſe,„wie kühn und feſt Fritz auf ddie Sache losgeht. Und dabei mit einer Selbſtbeherr⸗ ſcchung, die auch ich ihm nicht in dem Maaße zugetraut habe. Und Vieles daxin iſt mir ganz neu, mich wundert,

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1 daß er ſo ſchnell und heimlich mit der Arbeit abge⸗ ſchloſſen hat.“

Wie die gelehrte Welt das Buch des Doctors be⸗ trachtete, iſt aus vielem gedruckten Lobe erſichtlich. Schwerer iſt zu ſchätzen, wie es auf die Parkgaſſe wirkte. DOerr Hummel ſtudirte in ſeiner Zeitung eine ausführ⸗ liche Beſprechung des Werkes, nicht ohne Geräuſch, er ſummte bei dem Wort Veda, und er brummte bei dem

1 Namen Humboldt, und er pfiff durch die Zähne bei

deem Lobe, welches der tiefen Gelehrſamkeit des Verfaſſers 8 ertheilt wurde. Und als am Schluß Recenſent ſich nicht verſagen konnte, im Namen der Wiſſenſchaft dem Doc⸗ tor förmlich Dank zu ſagen und das Werk allen Leſern aangelegentlichſt zu empfehlen, verſtärkte ſich das Geſumm in Herrn Hummels Kopf bis zur Melodie des alten Deſſauers, und er warf die Zeitung auf den Tiſch.„Ich rnke nicht daran, es zu kaufen,“ war alles, was er ven Frauen über ſeine Empfindungen gönnte. Aber er ſah im Laufe des Tages einige Mal nach der feindlichen

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