die Freiexemplare des erſten größeren Werkes, das er geſchrieben. Fritz ſchlug die erſten Seiten auf, ſah einen Augenblick im ſtillen Genuß auf den Titel, noch einmal flog die Hauptſache des Inhalts durch ſeine Seele. Dann ergriff er ſchnell die Feder, ſchrieb in das Exem⸗ plar einige herzliche Worte und trug es zu ſeinen El⸗
tern hinab.
Das Buch handelte, um in der Weiſe Gabriels zu ſprechen, von den alten Indern, ſowie von den alten Deutſchen, es beſprach das Leben unſerer Vorfahren, vor der Zeit, in welcher dieſe den verſtändigen Entſchluß faßten, auf dem Blocksberg artige Brockenſträuße zu bin⸗ den und ſich im Vater Rhein ihre Trinkhörner auszuſpü⸗ len. Es war ein ſehr gelehrtes Buch, und es enthüllte, ſo weit der Verfaſſer ſich nicht geirrt hatte, viele geheime
Tiefen der Urzeit.
Vater und Mutter, denen Fritz das Buch herunter⸗ trug, hatten nicht nöthig, ſich durch Fremde über die Be⸗ deutung des Werkes belehren zu laſſen. Die Mutter küßte dem Sohne die Stirn und konnte ihre Rührung nicht bekämpfen, als ſie ſeinen Namen ſo groß und ſchön gedruckt auf dem Titel ſah; Herr Hahn aber nahm ihr das Buch aus den Händen und trug es in den Garten. Dort legte er es auf den Tiſch des chineſiſchen Tempels, las mehrere Mal die Widmung und umkreiſt 8 darauf den Pavillon, immer wieder hineinſehend, un 4 zu beobachten, wie ſich der dem Buch ausnehme. Dabei begegnete auch ihm,
Bauſtil in Verbindung miß daß *
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