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„Wir wollen es kaufen,“ fiel die Struvelius ein, „und wir bitten Sie, den Ankauf zu beſorgen. Sie ſollen das Geld haben, welches Sie dafür brauchen.“ Sie fuhr in ihre Börſe, vergaß in innerer Angſt die Verabredung und zählte einen Louisdor nach dem an⸗ dern auf den Tiſch, daß Laura erſchrocken zu ihr ſprang und ſie von hinten heftig an dem Tuch zupfte. Knips trug ſein bedrängtes Haupt wieder auf der Schulter, und wie ein Hündchen auf die Hand des Brodſchnei⸗ denden ſtarrt, blickte er auf die kleinen Finger der Frau Profeſſorin, aus denen ein Goldſtück nach dem andern fiel.„Dies und noch mehr gehört Ihnen,“ rief die Struvelius,„wenn Sie mir das Pergament ſchaffen.“ Der Magiſter fuhr in die Taſche nach ſeinem Tuch und trocknete ſich die Stirne.„Wohl wird Denenſelben bekannt ſein,“ ſagte er klagend,„daß ich viele Correc⸗ turen leſen muß, und manches Mal in die liebe Nacht arbeiten, bevor ich nur den zehnten Theil von dem verdiene, was hier liegt. Es iſt eine große Verlockung für mich, aber ich glaube nicht, daß ich das Pergament⸗ blatt ſchaffen kann. Und wenn es mir gelingen ſollte, ſo fürchte ich, es könnte nur unter der Bedingung ſein, daß den Streifen keiner der Herren Profeſſoren in die Hand bekommt, ſondern daß derſelbe hier in Gegenwart der hochverehrten Frauen und Fräulein vernichtet wird.“
„Gehen Sie noch einmal hinaus, Magiſter Knips,“ rief Laura aufſpringend,„und laſſen Sie Ihren Hut hier liegen, damit Sie uns nicht entwiſchen.“
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