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Der Magiſter verſchwand zum zweiten Male. Wieder fuhren die Frauenköpfe zuſammen.
„Er hat das Blatt, und er kann es ſchaffen, jetzt wiſſen wir's,“ rief Laura.
„Auf ſein Anerbieten können Sie nicht eingehen,“ ſagte Ilſe,„denn es liegt Ihnen doch nichts daran das Blatt zu behalten, es ſoll nur noch einmal von unſern Männern unterſucht werden, dann kann es ja der Herr Magiſter wieder zurücknehmen.“
„Bitte, ſchaffen Sie alles Gold fort bis auf dies hier,“ rief Laura,„und erlauben Sie mir, jetzt aus einem andern Ton mit ihm zu ſprechen, denn meine Geduld iſt am Ende.“ Sie öffnete die Thür:„Kom⸗ men Sie herein, Magiſter Knips, und hören Sie mich mit Ueberlegung an. Sie haben ſich geweigert, das Gold iſt verſchwunden bis auf zwei Stücke, die liegen noch für Sie da. Aber nur unter der Bedingung, daß Sie auf der Stelle ſchaffen, was Frau. Profeſſorin von Ihnen erbeten hat. Denn wir haben Ihnen deutlich angeſehen, Sie beſitzen das Blatt, und wenn Sie ſich noch weigern, ſo kommt uuns der Verdacht, daß Sie da⸗ bei etwas Unehrliches verübt haben.“ Knips ſah ſie erſchrocken an und winkte flehend mit der Hand.„Und ich gehe ſogleich zu Ihrer Mutter und ſage ihr, daß es ein Ende hat zwiſchen ihr und unſerm Hauſe. Und ich gehe herüber zu Herrn Hahn und erzähle ihm von Ihrem Verhalten, und daß er Ihnen Ihren Bruder auf den Hals ſchickt. Ihr Bruder iſt in einem Ge⸗
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