Teil eines Werkes 
1. Th. (1864)
Entstehung
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gann endlich Knips mit feiner Stimme,„ich weiß nur nicht, worauf ich antworten ſoll.“

„Aus ihren Händen hat mein Mann das Perga⸗ ment bekommen, welches die Veranlaſſung zu ſeiner letz⸗ ten Abhandlung geweſen iſt.“

„Hat der Herr Profeſſor der hochverehrten Frau Profeſſorin das geſagt?“ frug Knips noch kläglicher.

„Nein,“ antwortete die Struvelius,„aber ich habe durch die Thür gehört, daß Sie kamen, und ich habe gehört, daß er verſprach über etwas zu ſchweigen, und da ich ſpäter bei ihm eintrat, ſah ich das Pergament auf ſeinem Tiſch liegen, und als ich darnach frug, ſagte er mir auch: das iſt ein Geheimniß.“

Der Maggiſter ſah unſicher in der Luft umher und ſenkte den Blick endlich auf ſeine Knieſpitzen, welche in ungewöhnlicher Glätte und Abgeſtoßenheit glänzten.

„Wenn der Herr Profeſſor ſelbſt meinten, daß die Sache Geheimniß ſei, ſo ſteht doch mir nicht zu, darüber zu ſprechen, ſelbſt wenn ich in der That etwas wüßte?“

„Sie verweigern alſo, uns Auskunft zu geben.“

„Ach! hochverehrte und wohlgeneigte Frau Profeſſo⸗ rin, ich wüde Niemandem lieber eine⸗Mittheilung machen als den gütigen Damen, welche ich hier zu ſehen die Ehre habe, aber ich bin viel zu ſchwach Ihnen hierin zu dienen.“—

„Und haben Sie überlegt, was Ihre Weigerung für verwirrende Folgen haben muß für meinen Gatten, für die ganze Univerſität, und was Ihnen mehr als