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da erhebt ſich luſtiges Gebüſch und eine Gartenbank. Auf der Bank raſtet bei Tage der wohlhäbige Bürger; die Hände auf das ſpaniſche Rohr geſtützt, ſieht er ſtolz nach den Thürmen ſeiner guten Stadt hinüber.— Iſt heut auch die Flur verwandelt? Vor dem Wanderer breitet ſich's wie eine wogende Waſſerfläche, und es wallt, brodelt und ballt ſich um die Füße, in endloſen Nebel⸗ maſſen ſoweit das Auge reicht. Welches Geiſterheer wäſcht hier ſeine grauen Gewänder? Sie flattern von den Bäumen, ſie ziehen durch die Luft, mattſcheinend, zerfließend, ſich wieder verwebend. Und höher erheben ſich die dämmrigen Gebilde. Sie ſchweben dem Wande⸗ rer über das Haupt, die düſtern Maſſen der Bäume verſchwinden, auch den Himmel verbirgt die Dämme⸗ rung, jeder Umriß löſt ſich auf in ein Chaos von blei⸗ chem Licht und wogender Unform. Noch dauert die feſte Erde unter den Füßen des Schreitenden, und doch wan⸗ delt er geſchieden von allen wirklichen Geſtalten der Erde unter leuchtenden körperloſen Schatten. Hier ſammelt ſich's und dort wieder zu ſchwebendem Scheine. Langſam ſchweifen die Luftgebilde an dem Flor, der den Wande⸗ rer umhüllt. Hier dringt eine gebeugte Geſtalt heran, einem knieenden Weibe vergleichbar, das vor Schmerz zuſammenbricht, dort ein Zug in langen wallenden Ge⸗ wändern wie römiſche Senatoren, an ihrer Spitze ein Kaiſer mit der Strahlenkrone, aber die Krone und das Haupt zerfließen, kopflos und geſpenſtig gleitet der große Schatten vorüber.— Dunſt der feuchten Wieſe, wer


