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Pfui, du Lügner! da iſt der Sumpf, und der Schuh blieb darin ſtecken.— Aber dir iſt das grade recht, Täuſchen und Betrügen iſt deine liebſte Arbeit, du Phantaſt unter den Sternen. Man wundert ſich
allgemein, daß die Menſchen der Vorzeit auch dich als
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Gott verehrten. Einſt hat das griechiſche Mädchen dich Semele gerufen und ſie hat dir die Schale mit pur⸗ purnem Mohn bekrxänzt, um durch deinen Zauber den treuloſen Geliebten zu ihrer Thürſchwelle zu locken. Da⸗
mit iſt es für immer vorbei. Wir haben die Wiſſen⸗
ſchaft und Photogen, und du biſt herabgekommen zu einem armen alten Gaukler, der fern von Menſchen im Walde umherflackert. Zu einem Gaukler! Man erweiſt dir noch allzuviel Ehre, wenn man dich überhaupt als lebendes Weſen behandelt. Was biſt du denn eigent⸗ lich? eine Kugel ausgebrannter blaſiger Schlacke, luft⸗ los, farbenlos, waſſerlos. Bah! eine Kugel? Unſere Gelehrten wiſſen, daß du nicht einmal rund biſt, auch
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8 darin lügſt du. Wir von der Erde haben dich nach unſerer Seite in die Länge gezod en. Du biſt gewiſ⸗
ſermaßen zugeſpitzt, und deine Geſtalt iſt erbärmlich und unregelmäßig. Du biſt nichts als eine Art gro⸗ ßer Erdrübe, welche ſich in ewiger Sclaverei um uns herumwälzt.
Der Wald lichtet ſich, zwiſchen der Stadt und dem Wanderer liegt noch eine weite Raſenfläche mit ihrem Weiher. Sei gegrüßt, du grüner Thalgrund; wohlge⸗ pflegte Kieswege ziehen ſich über die Waldwie
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ſe, hier und


