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gern ihre Schlafdecken, und der Regen bleibt aus, der ihnen beim Löſchen helfen ſollte.“ Im erſten Morgen⸗ grau öffneten die Männer das Thor und drangen müh⸗ ſam durch den tobenden Sturm zu der nächſten Anhöhe, dort wieſen ſie nach den Höhen und hoben die Arme. Als Henner zu ihnen kam, ſah er von jeder der drei Bur⸗ gen, welche auf den Bergen ſtanden, eine Flamme und eine Rauchwolke aufſteigen zu dem ſchwarzen Him⸗ mel, aus dem noch immer die Blitze um den miß⸗ farbigen Dampf zuckten. Da rief er bekümmert:„Dort fährt die Lohe aus den drei Steinringen, in denen vor Zeiten das Geſchlecht meines Herrn aufgewachſen iſt, und Herr Jvo ſchläft. Ich war in ſeiner Kammer, doch ich ſcheute mich ihn zu wecken.“
„Blieb doch unſer Hof verſchont,“ tröſtete Lutz.
„Dennoch darf er nicht liegen, während ihm der Himmel dieſe drei Lichter angezündet hat,“ ſprach Henner und kämpfte ſich zurück nach dem Hofe.
Jvo fuhr empor, als ihn der Treue am Arm zog, er richtete ſich auf und hörte erſtaunt auf das Toſen im Freien.„Mir träumte ſo deutlich, wie ich euch vor mir ſehe, daß ich auf meinem Lager hingeſtreckt war, meine Hausfrau hielt ich im Arme, ihr Haupt und ihr langes Haar war an meiner Bruſt und ich fühlte den Schmerz in meiner Wunde. Um mich hörte ich Kampfgeſchrei, über mir flammte das Hausdach und es kniſterten die brennenden Balken. Doch war es nicht dieſes Haus. Ihr aber, Henner, ſaßet abgewandt von mir am Fuß meines Lagers, das Schwert in den Hän⸗


