g am Himmel aufſtieg, ſchwebte wieder ein chatten durch das Fenſter und das Königskind ſich von dem Lager auf und ſprach:„Am Aſtloch r Geſelle mein, ihm troff der Thau vom Flüge⸗ So trieb ſie es den ganzen Sommer. Doch e Nächte lang wurden und weißes Geſpinſt um die ren Halme glänzte, da wurde der Dienerin mühſam Vollmond den Schlaf von ihren Augen fern zu hal⸗ und als die Königstochter ſich aufrichtete, ſprach ſie: „Ein Bartuch ſah ich weben über Flur und Hain, meinem Geſellen hing die Flocke am Bein.“ Und wieder ſchien der Vollmond in langer banger Nacht, der kalte Sturm⸗ wind fuhr durch das Land, er heulte um die Burg und ſchlug das geöffnete Fenſter zu. Die Dienerin aber hatte ihr Haupt verhüllt und war entſchlummert, der Morgen kam und ſie merkte es nicht, und als ſie er⸗ wachte cien die bleiche Winterſonne in das Gemach. An die ge ſloſſene Thür ſchlug der Mohrenfürſt bis ufſprang und er ſah das Königskind leblos lie⸗ gen, den Zauberring am Arme. Da riß er ihr zornig den Ring ab und befahl den Leib in einem ſteinernen Sarg zu bergen, wo nicht Mond, nicht Sonne ihn be⸗ ſchien. Und als die Kunde durch das Land lief, daß die Königstochter geſtorben war, da fanden die Knappen des Ritters am nächſten Morgen ihren Herrn regungslos auf dem Lager, ſein Herz ſchlug nicht und er athmete nicht. Wer aber am Vollmond zu dem Quell kam, der ſah um den Baumeswipfel einen kleinen Schatten ſchweben
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