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digſte Ritter des Landgrafen war, ein Hüter Elſe und zugleich ihr ergebener Freund. Auch Ingersleben erkannten, daß ſie durch ihre S Landgrafen geehrt wurden. Denn der Kän
weißen Haupthaar tauſchten gute Gedanken a die Abrichtung der Falken, welche in den Höfen i Herren auf der Stange ſaßen. Herr Henner aben hielt die alte Frau Wendelmuth zu ſeiner Kran noſſin und Herr Lutz die junge Bertha, die Tochter de Kämmerers von Fahnern, welche für die ſchönſte Magd am Hofe galt. Und Herr Henner drückte den Kranz, den ihm Frau Wendelmuth mit ſteifem Arm reichte, recht zart in das grauliche Haar, indem er ſprach: belle graze, nahm ihre Fingerſpitzen in die ſeinen und führte ſie zu dem niedrigen Tiſche. Er dachte wohl daran, daß er ſie vor vierzig Jahren zu Mainz am Hofe des alten Kaiſers Friedrich Rothbart geſehen hatte, aber er hütete ſich das zu ſagen, um ihr nicht durch ſein gutes Gedächtniß verleidet zu werden. Doch begann er von alter Zeit zu ſprechen, ſpielte ſich mit gewandter Rede nach Mainz auf das größte Kaiſerfeſt, welches jemals in deutſchen Landen gefeiert worden war, und erzählte, wie er damals als Knappe einer Magd des Hofes, die von einem Ritter gerade zum Tanz aufgeführt wurde, den Mantel vom Boden gehoben hatte, als ihr dieſer im Gedränge durch einen ungefügen Helden abgeſtoßen
war; und der Schlaue ſetzte hinzu:„Ach und weh! Freytag, Die Ahnen. III. 4


