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eendes Weib iſt, welches gelernt hat, een durch das Land zu ziehen, ſo würde
werden, ſeinen Mantel zu tragen, als zu gewinnen.“ lüler und Spielleute ſingen auch Lieder, erfunden hat, denn er iſt des Geſanges tig, wir merkten, daß ſeine Frau ſich ihm rſagt, denn voll Sehnſucht und Klage ſind e, und er iſt uns deshalb um ſo werther.“ „Nun, er ſieht nicht aus wie einer, der ohne Er⸗ ng wirbt,“ antwortete Hedwig trocken. „Dennoch iſt es ſo,“ erklärte die Landgräfin eifrig, und mit zartem Erröthen fügte fie hinzu:„Es gab be⸗ reits müßiges Geſchwätz, daß er eine, die uns nahe iſt, in ſeinem Sange preiſt. Aber mein Hauswirth und ich, wir wiſſen beide, daß die Meinung falſch iſt.“
Hedwig ſah ſcharf in das unſchuldige Geſicht und berührte leiſe die Wange der Landgräfin.„Er hätte keine holdere Herrin finden können. Sieh, dein Wirth führt ihn zu uns, laß ſehen, ob er auch zu ſprechen vermag.“ Der Landgraf wies nach der Begrüßung auf die Frauen.„Folgt mir, daß ich euch zu denen geleite, welche euer Lob am liebſten verkünden. Ihr findet einen ſeltenen Gaſt, des Kaiſers Nichte Hedwig, ſie und die Frauen in ihrem Gefolge ſind wohl werth, daß ihr ihnen huldigt.“
Jvo berührte mit der Hand ein Tuch, welches er um den Hals geſchlungen trug.„Habt die Güte, mich


