Beſitz, die alte Burg, welche einſt die feld erbaut hatten, und eine Stelle welche der Landgräfin gerade jetzt ſehr. weil ſie dort als gutes Werk einen klei armen Siechen zu bauen gedachte.
Plötzlich verdüſterte ſich das freundliche Landgrafen, er berührte die Schulter eines alte herrn und wies nach der Landſtraße.„Seht, 4 Walter, dort naht der König Mai mit Helm und Scd rand wie zum Kampfe gerüſtet.“
Walter von Vargula lächelte.„Es iſt Herr Ivo mit ſeinen Hofgeſellen, der bei meinem Herrn ein altes Recht, den Ehrentrunk ſucht.“
„Mir aber mißfällt ein Vorrecht, welches den Lan⸗ desherrn daran mahnt, daß Andere in ſeinem Lande ſitzen, die ſich ihm gleich dünken,“ verſetzte der Fürſt.„Den⸗ noch, was er zu fordern hat, ſoll ihm gewährt ſein, aber nichts darüber.“
„Dann geſtattet auch,“ erſuchte Herr Walter wohl⸗ meinend,„daß ich ihm Anruf und Gruß entgegen ſende, und daß ich unſere jungen Hofherren auf die Pferde mahne. Denn nicht umſonſt wollen dieſe mit Helm und Schild hergeritten ſein und eine Kränkung wäre es für euren Gaſt, wenn ihr ſeinem Geſinde den ritterlichen Willkommen verſagtet.“
„Denkt an uns Frauen, Vetter, und daß wir zu⸗ weilen gern das Brechen der Speere hören,“ bat eine


