Teil eines Werkes 
3. Abtheilung (1874) Die Brüder vom deutschen Hause / von Gustav Freitag
Entstehung
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Ihr habt's getroffen, und i es euch Glück bringen, antwo nickend und gab dem Frohen da

Darüber wurden die Dorfknahs Wunder, daß der Schreiber den höhnte Adelhun,er iſt gewöhnt nach lei Zungen zu reden, aber es giebt Man Worten mißtraut.

Herr Adelhun iſt eine Blume des D ſetzte der Schreiber ärgerlich,ſeine Locken wehe chen Loden, wie man an dem Haupt des Löwen der auf der Burg des Landgrafen gehalten wird.

Adelhun ſpricht recht, riefen einige drohen Stimmen.

Was ein öder Gänſerich ſchreit, ſchnattern die andern nach, entgegnete der umſtellte Nicolaus, indem er ſich hin und her wandte.

Adelhun hat dennoch recht, rief auch Herr Konz.

Der Schüler beachtete ihn nicht und ſprach zu Fri⸗ derun:Könnt auch ihr errathen, was ich in meiner Hand halte: Ich weiß ein feſtes Haus, der dicke Wirth zog aus, er das volle leer; die Thür ſteht offen, nur Kehricht fliegt umher.

Der Spruch meint die hohle Nuß, rieth Friderun lachend. Nicolaus öffnete ſeine Hand, in welcher eine Nuß lag, aber er verſetzte, nach dem Ritter Konz blickend:Nein, der Spruch meint einen Kopf auf hohen Schultern, welchen ich ſehe; denn keine hohle Nuß iſt ſo leer als dieſer.

Freytag, Die Ahnen. III. 3

Hofbrauch in aller⸗ der ſeinen