deg entlang zu dem lichten Ge⸗ hen Hügel, auf welchem eine Wahrzeichen des Dorfes, weit Haltet zuſammen,“ rief Berthold daß keiner mit ſeiner Tänzerin aus he, ſonſt zahlt er die Buße.“ So um die Linde ſchlang ſich der Reigen, gen zeigten die Männer ihre Kraft, ob⸗ die Schwerter an ihrer Seite führten, die glühten und die Haare flogen in der Früh⸗ une. Endlich hielt der Vortänzer den Stab in Höhe, der Spielmann ſetzte die Geige ab, die Kette iſte ſich und die Tänzer ſchwirrten lachend und rufend Archeinander. Friderun ſtand unter dem Baume und fächelte ſich mit einem gepflückten Zweige Kühlung zu, ſie beugte ſich ſchnell zur Erde und rief, die geſchloſſene Hand empor⸗ hebend:„Wer vermag zu rathen, was ich in meiner Hand feſthalte? Vernehmt die Frage: Aus der Erde ſprang es, auf niederem Stuhle ſaß es und trug in milder Sonne ſein winterlich Gewand, doch kündet's Heil und Wonne dem, der es fand. Was iſt das?“
„Wenn es aus der Erde ſprang und Gutes bedeutet, ſo mag es wohl ein Wieſel ſein,“ rief der ſtolze Adel⸗ hun, einer von den freien Knaben des Dorfes, welcher auch beim Tanze ſein Eiſenhemd trug und ein langes Schwert, das an den Ferſen klirrte.
Friderun ſchüttelte den Kopf. Da rieth der Schü⸗ Es iſt ein weißes Veilchen.“
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