Teil eines Werkes 
3. Abtheilung (1874) Die Brüder vom deutschen Hause / von Gustav Freitag
Entstehung
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Hat er dir geſagt, daß ind, ſo gilt viel⸗ nichts Beſſeres. chwätz mit den uter den wil⸗ wohl, wie du egen Morgen in

verſetzte Friderun unwillig. deine Geſpielen von ungeſchlach leicht er ſelbſt unter ſeinesgleich Hüte dich, Berthold; dir bringt Mühlburgern und das heimliche den Geſellen keinen Segen. Ich dein Roß in der vorletzten Nacht erſt den Stall zogſt.

Berthold wandte ſich verlegen ab un ſetzte ihren Kranz einem ehrbaren Nachbar auf verneigend ſprach ſie:Gefällt's euch, Herr G ſo führt ihr mich zum Reigen.

Wo iſt der Vortänzer! Berthold, führe den gen! riefen die Dorflnaben ungeduldig. Der Spi mann ſtrich auf ſeiner Geige, die Paare liefen ſich in die Reihe zu ſtellen, und Berthold ergriff die Hand ſei⸗ ner Tänzerin, nachdem er noch leiſe mit dem Ritter ge⸗ ſprochen hatte, der ſeinen Aerger bezwingend, ſich her⸗ abließ einem andern Dorfkind die Hand zu reichen. Auch dem Schüler blieb nichts übrig als eine rundliche Bäuerin zu werben, die ihm ſchon früher zuweilen zu⸗ gelacht hatte und im letzten Winter mit Keſſelfleiſch und Wurſt freundlich geweſen war. Der Vortänzer ſtimmte den Reigen an und Alle ſangen in herzlicher Freude nach, die Männer laut mit Jauchzen, aber die Frauen zarter. Darauf ſchwangen ſich die Paare zuerſt einzeln im Kreiſe, dann alle miteinander in vielen Win⸗ dungen des langen Zuges, bis Ruprecht der Spielmann ſich an die Spitze ſtellte und die Kette vom Anger auf⸗