Teil eines Werkes 
3. Abtheilung (1874) Die Brüder vom deutschen Hause / von Gustav Freitag
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ganz kunſtvoll eingefügt, ihr wenn ihr hineinblickt, und dar telte, fuhr er drängend fort: werdet darin einen rothen Mund küſſen würde, wenn er ſich mir zurd

Friderun aber antwortete über

ſehe am liebſten in den eigenen& vüun niemals euer Bild darin zu ſchat Herr Konz ſich gekränkt abwandte, raunte i ler zu:Achtet nur, wie er den Kopf zurückwir er nicht einem ſatten Täuberich, der mit voller auf einem Kornkaſten ſitzt.

Konz trat zu Berthold.Du haſt dein Verſprechd übel gehalten. Deine Schweſter zeigt mir keinesweg günſtigen Sinn, denn ſie verweigerte mir ſogar in meiner Spiegel zu ſehen und deutete ganz merklich an, daß ſie gar nichts mit mir zu thun haben wolle. Wenn dir an meinem guten Willen liegt, wie du ſagſt, und wenn du den Wunſch haſt, einmal in meinem Gefolge eine rühm⸗ liche Ritterfahrt mitzumachen, ſo ſorge dafür, daß ſie freundlicher mit mir ſpricht. Denn obwohl ſie mir ſehr gefällt, ſo ziemt es mir doch nicht, daß ein Bauer⸗ mädchen ihr Spiel mit mir treibt, und ich ſage dir, ich bin beleidigt.

Ihr wißt ja, Herr, daß die Schweſter ſich anders hält als die übrigen Mägde. Auch ich vermag wenig über ſie. Schon als Kind, als ſie auf dem Cdelhofe bei der Mutter des Herrn Jvo hauſte, hat ſie gegen den jungen Herrn ihre trotzige Art bewieſen, denn ſie

mden Kopf ſchüt⸗ doch hinein, ihr i ee, den ich gern