Teil eines Werkes 
3. Abtheilung (1874) Die Brüder vom deutschen Hause / von Gustav Freitag
Entstehung
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bei ihr vorüb Der Schüler ja ſang:Herr Ko die kleine Graſe

linen Mädchen an den Kopf. prang auf ſeinem Platze und mit gutem Glücke, er wählte und Alle lachten.

een Herrn über dich ſchicken, der rief Herr Konz dem Schüler zor⸗

Knüttelholz nig zu.

ute einen böſen Hofhund, entgegnete Ni⸗ den Knüttel einen Herrn nannte, weil er a Halſe trug.

kältet Frieden im Spiel, geboten die Dorfkna⸗ ud der Ball flog wieder hin und her unter fro⸗ Zuruf und Geliächter.

den Zall zur Seite.Tretet zuſammen, ihr, die der Ball geſellt hat, und ihr Mädchen übet Huld und gönnt euren Geſellen die Kränze für den Reigen. Hat aber eine keinen Tänzer gefunden, dem ſie ihren Kranz auf⸗ ſetzen kann, die harre, ob einer kommt und darnach begehrt.

Jetzt entſtand ein Suchen und Drängen. Fri⸗ derun hielt vielumworben den Kranz an dem Arme. Von der einen Seite redete Ritter Konz in ſie hinein und von der andern der Schüler, dieſer aber mit grö⸗ ßerer Vorſicht, wobei beide einander feindſelige Blicke zuwarfen. Herr Konz wiegte ſelbſtgefällig ſein Haupt auf den hohen Schultern und faßte an ſeinen Schwert⸗ griff:Sehet her, ſchöne Magd, ſprach er herablaſſend, an der Seite des Knopfes iſt ein kleines Spiegelglas

Endlich klatſchte Berthold in die Hände und warf