eſtiegen und ſah dem aber von der Nicolaus herzu, Reiter riß ihn Schüler.“ Und
ſprengt, einer von ihnen wo Spiele zu. Er lief nach de andern Seite flog auch der G und dieſer hob den Ball, doch aus ſeiner Hand und gebot:„hin von dem zornigen Nicolaus verfolg Haufen der Spielenden und rief:„We hat das Recht mitzuſpielen, ich hoffe, ehret den Brauch,“ dabei grüßte er herablaſſen tänzer Berthold. Die Männer murmelten unzufri „Ritter Konz,“ und ein trotziger Geſelle end „Wir Bauern begehren nicht auf der Mühlburg mit Weibern den Ball zu werfen, uns liegt wenig daßs daß ihr herabſteigt, um unter uns zu ſpringe Aber Berthold entſchied eifrig,„der Brauch iſt für Herrn Konz, wir dürfen's nicht wehren, ſeid willkommen.“
„Ich aber widerſpreche,“ rief Nicolaus zornig,„denn wie ihr Alle ſahet, fing ich den Ball.“
„Den Ball fing Keiner,“ rief Friderun herüber, „Nicolaus aber hat ihn aus dem Staube gehoben.“
„Das graue Mehl ſoll ihm nicht umſonſt den Aer⸗ mel beſchüttet haben, der Schüler ſoll gleiches Recht gewinnen,“ entſchied Berthold, und das Spiel ging wei⸗ ter. Herr Konz ſtellte ſich in die Mitte und begann: „Jetzt ſtehe ich auf der Brücke und werfe den Ball zu⸗ rücke, fange ihn, ſchöne Friderun,—“ und da er den vier⸗ ten Reim nicht ſogleich fand, warf er ihr ſchnell den Ball zu, aber unglücklich; denn Friderun hob nicht die Arme, ſondern neigte ſich zur Seite, und der Ball fuhr


