e und wie eine Herrin ng, eine hochgewachſene in dem runden Ge⸗ ihr blondes Haar as Haupt geſchlun⸗ is tief über den ken Brauen gaben lachten ro⸗
die Mägde drängten ſich empfing ſie Gruß und Huld kräftige Geſtalt von vollen Foö ſicht ſtrahlten zwei tiefblaue At war ſo lang, daß ſie die Zöpfe u gen trug, und doch hingen ſie i Gürtel hinab. Die hohe Stirn, die ſte ihr einen ernſthaften Ausdruck, darunter! ſige Wangen, ein kleiner Mund und am Kinn. Sie trug ein rothes Kleid von fe ſtoff, die blaue Jacke an den Rändern mit bu geſtickt, über den Zöpfen einen Kranz von jungen und blauem Schleier und einen andern, der in der Weiſe gewunden war, am linken Arm. Sie neig ein wenig vor den Frauen und trat, ohne die Knaber ſonderlich zu beachten, unter die Mägde, nach allen Sei⸗ ten grüßend und Scherzworte tauſchend.„Freut euch, ihr ſtolzen Kinder, ich ſehe, Ruprecht der Spielmann iſt hier mit ſeiner Geige, heut wollen wir nach dem Rei⸗ gen auch ein Hoftänzel treten.“
„Womit fangen wir an,“ frug Berthold in Amts⸗ eifer die Schweſter.
„Der Ball iſt immer das erſte Spiel,“ riefen viele Stimmen.
„Tretet auseinander,“ gebot Berthold, den Stab des Vortänzers erhebend.„Die Weiber hierhin, die Männer dort in die Reihe, ſo iſt Wind und Sonne gleich ge⸗ theilt, damit wir vor Allem erfahren, welche Paare heut zuſammen tanzen. Wer von euch Kindern den Ball


