jien unter ihnen, in bunte und hielten zuſammen wie chen trugen über den Zöpfen Grün oder auch von ſchön ge⸗
der von buntem Glas. Auch die ſehnlich daher, jeder führte die Waffe war ein großes Dorf und es war Verſammlung, denn nur wenige der Ael⸗ ni zurückgeblieben, um die Höfe zu behüten. Haufen bewegte ſich der Vortänzer Berthold, des Richters Bernhard, mit dem Selbſtgefühl, m ſein Ehrenamt gab, ein hübſcher Knabe, der rothen Hut ſchräg über das krauſe Haar geſetzt ; das geſtickte Wams umſchloß ein ſilberbeſchlagener Gürtel, an ſeinem grünen Rock flatterten die langen Hängeärmel, und vor dem Ohr hing ihm eine lange Locke bis auf den Hals hinab, an der er zuweilen zierlich drehte, wie freie Hofherren zu thun pflegen.
Der Schüler muſterte hinter einem Strauch kauernd die wohlbekannten Geſichter, endlich erhob er ſich freudig. „Dort kommt Friderun,“ erſcholl es aus dem Haufen.—
Aller Blicke richteten ſich nach dem Rain, auf wel⸗ chem die Tochter des Richters, von einer jüngern Ge⸗ ſpielin begleitet, mit ſchnellen Schritten herankam.„Gu⸗ ten Tag, Geſellſchaft,“ vief ſie, die Hand erhebend, den Dorfleuten zu,„Heia tirilei, gelobt ſei der Mai.“
Die Burſchen jauchzten und eilten ihr entgegen,


