Teil eines Werkes 
3. Abtheilung (1874) Die Brüder vom deutschen Hause / von Gustav Freitag
Entstehung
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ſtehen ohnedies beſſer. für ſich von den großen Kannen, ein kleiner Napf, der reichen würde, bis an lche Enthaltſamkeit iſt das junge Geſchlecht Die alte Sitte nk. Jvo lächelnd, Vater? ich euch nicht

merer.Eure Hofleute zu ſorgen, als ihr für die Nicolaus bereitet, gelang kaum für einen Vogel im den Mund meines Herrn. neuer Brauch, und ich fürchte wird ihn nicht ohne Schaden ertreh war: der beſte Mann, der ſtärkſte

Bleibt bei eurem Brauch, ver und laßt mir den meinen. Doch wie, ſehe euch im Hauskleide, ich hoffe, ihr verſa der Fahrt.

Ein Alter bedarf wenig Zeit ſich zu bere Frauen lächeln ihm nicht mehr zu.

Was beſchwert euch den Sinn, Vater? ernſthafter drein als mir heut lieb iſt.

Verzeiht. Ich dachte, wie das Alter pflegt, die Zeit der Jugend. Euer Vater ritt ungern in die Höfe des ſtolzen Geſchlechtes, welches ſich über den Freien im Lande gelagert hat, und er verſchmähte es zuweilen, dort im Frühling den Ehrentrunk zu holen, den der Landgraf eurem Geſchlechte ſchenken muß.

Jvo ergriff die Hand des Alten.Ich verſtehe, worauf ihr zielt. Soll ich dem Landgrafen Fehde an⸗ ſagen, und ſoll ich mit den Goldketten, die aus dem Erbe meiner lieben Mutter übrig ſind, Reiter zu einem Heere anwerben, um ihn aus Burgen und Land zu treiben? Wollte ich das, ihr Alle würdet mich unſinnig ſchelten.

Das könnte euch Niemand rathen, verſetzte der 2*