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ich will euch nicht kränken, wenn ich thue, was ihr ge⸗ bietet.“ ö
„Es freut mich, daß ihr eu währt,“ antwortete Henner ruh dieſer Frauendienſt nichts nützen; nießt die Ehre ihres Hauswirthes u Kind, doch ſie wurde in Dienſtbarke und ich, ſie iſt gar keine Freie und ſie im Traume nicht berühmen, vom Ad aber vermögt durch Frauendienſt nur dan werben, wenn ihr einer edlen Herrin gefallt.“
„Es iſt mir auch ganz recht, daß ihr mir de verwehrt,“ erklärte der Andere ehrlich.
Dem Marſchalk jedoch war die Laune verdorbén⸗ erhob ſich, winkte ſeinem Genoſſen und ſchritt mit di klirrend aus der Thür, ohne den Schüler weiter beachten.
Während der Hof um die Ausfahrt ſorgte, ſtand Herr Jvo allein auf der Gallerie ſeines Hauſes, die über den kleinen Hofgarten vorſprang. Aus den üppig ge⸗ ſchwellten Knospen der Sträucher brachen die zarten Blätter und umhüllten als grüner Flor das Geflecht der Aeſte. Jvo ſtand wie im frohen Traume und tippte mit dem Finger im Takt auf das Geländer, während ganz nahe vom höchſten Zweige ein Vogel mit ſchmetterndem Schlage ſang. So oft der Vogel ſchwieg, ſpitzte Ivo ſeinen lachenden Mund und pfiff leiſe eine Melodie dem Vogel zur Antwort. Das freute wieder den Vogel, er neigte den kleinen Kopf und hörte zu; und wenn Herr 2
verſtändigen Sinn be⸗ „Auch würde euch denn Frau Jutte ge⸗ war eines Ritters geboren, wie ihr wird ſich auch zu ſein. Ihr re zu er⸗
Freytag, Die Ahnen. III.


