erkennt, daß euch denkt und edle Minne
begehrt.“
gedrückt und überlegte. Da be— freundlicher Stimme:„Darf ich in dieſer Noth Rath geben, obwohl ich nicht dem Schildamt angeht Ganz in der Nähe weilt eine ritter⸗ liche Frau und für Jedermann wäre es ehrenvoll um verben. Wählt Frau Jutte zu eurer
er ſtarrte in maßloſem Erſtaunen bald auf den er und bald auf ſeinen Zögling, allmählich zog ſich Heſicht finſter zuſammen und er griff an ſein hwert.„Wollt ihr alt werden im Sonnenlicht, ſo hültet euch ſolchen Unfug zu ſagen oder zu denken, Tropf, dies Eiſen hier würde ſchnell jeder Werbung eeiin Ende bereiten.“
verſetzte der Schüler.
„Geſtattet, wenn ich euch in aller Höflichkeit ſage, ihr ſeid ein Unverſchämter und ich bin nicht der Mann, welcher ruhig zuſieht, wenn in ſeinem Hofe ein fremdes Hähnchen kräht. Doch ich erweiſe euch zuviel Ehre, daß ich über euren thörichten Einfall zürne; auch iſt Frau Jutte nicht ſo ſanft geartet, daß ſie irgend welche Frechheit mit Wohlgefallen ertragen würde, denn ſie ſchwingt kräftig ihren großen Kochlöffel, wie wir Alle
. redliches Weib iſt.“ „Das denke ich auch,“ verſetzte der junge Ritter,„und
„Er würde doch nur thun, was ihr von ihm fordert,“
wiſſen, und auch ich laſſe mir das gefallen, weil ſie ein


