Teil eines Werkes 
3. Abtheilung (1874) Die Brüder vom deutschen Hause / von Gustav Freitag
Entstehung
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Herr Henner hörte n widerſtand eine Weile dem Becher aufſtieg. Doch hob er auch die Kunſt lehrte, entſchied leiſen Seufzer,der Trank iſt er Und Niemand iſt würdiger, Rhein und Welſchland zu koſten als Schüler.So ſprach auch neulich euch mit ſeinen Rittern reiten ſah: diesiii krone, worauf ein Herr ſtolz ſein kann, unde ſchalk gleicht immer der Roſe in der Mitte. eine gute Neuigkeit habe ich mitzutheilen, vernahm zufällig, daß ihr ein ſtarkes Rennp gehrt, und daß dunkelbraun euch die liebſte iſt. Vorgeſtern ſah ich auf der Weide eines Ba ein Thier, ganz wie ihr es zu einem Pferde für eus gebraucht, einen unmäßig ſtarken Hengſt. Der Bauer weiß ſchwerlich, wie viel ſein Roß werth iſt und ich denke es euch billig zu ſchaffen, vielleicht gegen Tauſch. Wenn ihr es ernſthaft meint, ſo ließe ſich darüber reden, verſetzte Herr Henner freundlicher.Nur daß ihr nicht einen der Streiche ſpielt, wie ihr neulich gegen Frau Jutte, meine Hausfrau, wagtet. Denn als ſie mit uner⸗ träglichem Zahnweh behaftet war, legtet ihr neunerlei Kräuter, wie ihr ſagtet, auf eine Kohlenpfanne und gebotet der Frau Thür und Fenſter zu ſchließen und ſo lange rings um die Pfanne zu wandeln, als ſie es irgend ertragen würde. Ueber dem greulichen Dunſt kam ſie ins Straucheln und ſchlug an die glühenden Kohlen. Sie behielt ihren

langſam:Wer euch abſetzend mit einem

beſten Wein vom ſchmeichelte der Herr, als er