Teil eines Werkes 
4. Bd. (1875)
Entstehung
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daraus geſchieden war.

ſich wohl, das Geheimniß Silvig's aufzuklären.

habenen Heiligen floſſen hatten der Schmerz und 3 die Trauer Bruno's einer ernſten Gefaßtheit den Platz geräumt.

zu erfüllen hatte, traten in den Vordergrund. Hinter ihm lagen zwei Gräber, vor ihm öffnete ſich eine weite thatenreiche Bahn. Kein Schatten, der aus der Ver⸗ gangenheit darauffiel, verdüſterte ſie; kein Vorwurf des Gewiſſens hemmte fortan ſeinen Lauf.

Mit ihrer Feinheit und ihrem edlen Sinn ver⸗

geängſtigt, war für immer dem Gefühl dankbarer ſchmerzlicher Wehmuth gewichen. Ohne inneres Er⸗ röthen konnte er fortan an die unheimliche und doch ſüße Liebe des ſeltſamen Mädchens denken, das ſtets wie ein Räthſel im Leben geſtanden und räthſelvoll

. So gern Ruprecht Geſchichten erzählte, er hütete

Als am dritten Tage nachher Ellen auf dem Kirchhof Ilmburgs in feierlicher Weiſe beſtattet wurde und die Gedächtnißrede, die ihr der Pfarrer an dem Grabe hielt, alle Anweſenden zu Thränen rührte Thränen, welche der Beſchützerin der Armen, der Leh⸗ rerin der Kinder, der Wohlthäterin Ilmburgs, einer über jeden Zweifel und jede Verlockung der Welt er⸗

Die Pflichten, die er den Lebendigen gegenüber